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Ausgabe 03/2010
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Kongress „Charta der Vielfalt“
Am 23. September 2010 findet in Berlin der Kongress „Charta der Vielfalt“ statt. Thema der Veranstaltung ist die zunehmende Vielfalt des Arbeitsmarktes in Deutschland und die damit einhergehenden Veränderungen.
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Die Charta im Wortlaut
Die Vielfalt der modernen Gesellschaft, beeinflusst durch die Globalisierung und den demografischen Wandel, prägt das Wirtschaftsleben in Deutschland…
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Wettbewerb „Kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz"
Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, kürte am 9. Dezember 2008 im Rahmen des Kongresses „Vielfalt als Chance“ die Gewinner des Wettbewerbs „Kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz“. Die Wettbewerbsbeiträge der Preisträger verdeutlichten: Die Förderung der kulturellen Vielfalt am Arbeitsplatz lohnt sich auch ökonomisch. Hochqualifiziertes Personal aus dem Ausland lässt sich leichter anwerben und halten, wenn der Arbeitgeber sich um deren Integration bemüht. Angestellte mit Zuwanderungshintergrund und geringen Qualifikationen sind oft besonders leistungsbereit, wenn sie eine Chance auf Aus- und Fortbildung bekommen. Ferner zeigt die zunehmende Internationalität der Kundinnen und Kunden, dass die interkulturelle Kompetenz der Belegschaft ein wichtiger Wettbewerbsfaktor ist.
Fast 100 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen hatten ihre Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Eine Expertenjury ermittelte die Gewinner. Insgesamt wurden 14 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen prämiert: Der 1. Preis in der Kategorie Großunternehmen ging an die Ford-Werke GmbH Köln. Die Helmut Froitzheim KG (Koblenz) und die Systemgastronomie Christian Eckstein GmbH und Co. KG (Osnabrück) – beide Franchisenehmer von McDonald’s – teilten sich Platz 1 in der Kategorie kleine und mittlere Unternehmen. Die Firma HE Space Operations GmbH (Bremen) siegte in der Kategorie Kleinstunternehmen und die Stadt Osnabrück setzte sich in der Kategorie öffentliche Verwaltung durch. Die Sieger erhielten jeweils 15.000 Euro, die Zweit- und Drittplatzierten 10.000 beziehungsweise 5.000 Euro. Das Preisgeld sollte für den weiteren Ausbau der Integrationsmaßnahmen eingesetzt werden. In der Kategorie Großunternehmen wurden anstelle der Geldpreise Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Gewinnerbetrieben zu einer mehrtägigen Reise nach Berlin eingeladen.
Die Preise wurden gemeinschaftlich gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie der Deutschen Bank.
Die Preisträger im Überblick:
Kategorie Großunternehmen (mehr als 1000 Beschäftigte)
1. Platz: Ford-Werke (Köln)
2. Platz: Deutsche Lufthansa AG (Köln)
3. Platz: SAP AG (Walldorf)
Kategorie Kleine und Mittlere Unternehmen (50 bis 1000 Beschäftigte)
1. Platz: Helmut Froitzheim KG (Koblenz) und Systemgastronomie Christian Eckstein GmbH und Co. KG (Osnabrück) – beide Franchisenehmer von McDonald’s
2. Platz: Franz Rüschkamp GmbH und Co. KG (Lüdinghausen)
3. Platz: RapidEye AG (Brandenburg)
Sonderpreis: Bremer Heimstiftung – Kompetenzzentrum
Kategorie Kleinstunternehmen (unter 50 Beschäftigte)
1. Platz: HE Space Operations GmbH (Bremen)
2. Platz: Celik Döner & Fleischgroßhandel GmbH (Hamburg)
3. Platz: FrauenComputerZentrum Berlin e.V.
Kategorie Öffentliche Verwaltung
1. Platz: Stadt Osnabrück
2. Platz: Landeshauptstadt München
3. Platz: Evangelische Interkulturelle Kindertagesstätte Astrid Lindgren (Lübeck)