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Die Botschafter
„Um die Chancen nutzen zu können, die diese Welt bereithält, braucht es jeden Einzelnen von uns. Für Toleranz, Anerkennung und buntes Miteinander.”
Nina Öger, Geschäftsführerin von ÖGER Tours GmbH
Aktueller Newsletter
Ausgabe Februar 2008
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Die Charta im Wortlaut
Die Vielfalt der modernen Gesellschaft, beeinflusst durch die Globalisierung und den demografischen Wandel, prägt das Wirtschaftsleben in Deutschland…
Was bringt Vielfalt?
Kulturelle Vielfalt lohnt sich. Studien belegen: Je höher die Zahl der Migranten in einer Region in Deutschland, desto erfolgreicher ist sie bei der Entwicklung neuer Produkte.
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In Abständen von zwei Monaten erscheint der Newsletter zur Kampagne „Vielfalt als Chance“. Berichtet wird über alle Ereignisse und Veranstaltungen rund um die Kampagne und die Charta der Vielfalt, außerdem werden Beispiele für erfolgreiches Diversity Management in Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen dargestellt, es gibt Veranstaltungshinweise und Tipps von Experten. Den Newsletter können Sie auch [abonnieren].
Die aktuelle Ausgabe unseres Newsletters finden Sie hier:
Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, empfing die Botschafterinnen und Botschafter der Kampagne „Vielfalt als Chance“ im Bundeskanzleramt. Beim Empfang der Botschafterinnen und Botschafter sagte Staatsministerin Böhmer: „Ich freue mich über die Unterstützung bei der Verbreitung der Botschaft der Kampagne.“
Zu den Botschaftern gehören:
Dr. Patrick Adenauer, Die Familienunternehmer ASU;
Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit;
Thomas Bach, Deutscher Olympischer
Sportbund; Ann-Katrin Bauknecht,
Union der Honorarkonsuln; Sevda Boduroglu,
Dogan Media International;
Ludwig Georg Braun, DIHK;
Annelie Buntenbach, DGB;
Sabine Christiansen, TV 21;
Günther Fleig, Daimler;
Dr. Uwe Franke, Deutsche BP;
Wolfgang Fürstner, Verband Deutscher Zeitschriftenverleger;
Heinrich Haasis, Deutscher Sparkassen- und Giroverband;
Peter Heesen, Deutscher Beamtenbund;
Hans-Olaf Henkel, ehemals BDI;
Bodo Hombach, WAZ Mediengruppe;
Dieter Hundt, BDA;
Dr. Christoph Kannengießer, Markenverband;
Otto Kentzler, ZdH;
Peter Kloeppel, RTL;
Hermann-Josef Lamberti, Deutsche Bank;
Liz Mohn, Bertelsmann;
Johannes Neukirchen, Lanxess Deutschland;
Nina Öger, Öger Tours;
Dr. Christopher Pleister, Deutsche Volks- und Raiffeisenbanken;
Thomas Sattelberger, Deutsche Telekom;
Dr. Harald Schwager, BASF;
Regina Seidel, Verband deutscher Unternehmerinnen;
Prof. Dieter Stolte, Ex-ZDF Intendant;
Christian Ude, Deutscher Städtetag;
Jutta Wagner, Deutscher Juristinnenbund;
Regina Ziegler, Ziegler Film.
Bodo Hombach, Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe: Eine gelebte Vielfalt der Kulturen ist der Schlüssel für das gegenseitige Verständnis, für Wachstum und Wohlstand in einer globalisierenden Welt. Als multimediales und multinationales Unternehmen mit bedeutenden Beteiligungen vor allem in Südosteuropa und seit Kurzem auch in Russland haben wir die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter dort kennen- und schätzen gelernt. Wir wissen um die kreative Atmosphäre multikultureller Zusammenarbeit. Vielfalt sorgt für einen Ideenpool, der für unser wachstumsorientiertes Haus wegweisend ist. Deshalb fördern wir innerhalb der WAZ Mediengruppe den gegenseitigen Austausch von Know-how, Erfahrungen und kulturellen Besonderheiten. Die interkulturelle Kompetenz, der gegenseitige Respekt sind Teil unseres Selbstverständnisses. Die Kultur der Vielfalt beinhaltet aber auch eine bedeutende politische Dimension: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in unseren südosteuropäischen Unternehmen oder bei uns in Deutschland neue Erfahrungen machen, sind wichtige Botschafter eines friedlichen demokratischen Miteinanders. Vielfalt baut Brücken – in jeder Hinsicht.
Zum einjährigen Bestehen der Charta der Vielfalt befragte „Ungleich Besser Diversity Consulting” die Charta-Unterzeichner nach ihrer Motivation, sich der Initiative anzuschließen. Fast die Hälfte der 27 Befragten erhofft sich durch die Unterzeichnung der Charta der Vielfalt einen Imagegewinn. Ebenso viele wollen durch ihr Engagement andere anregen, sich ebenfalls für die Förderung von Vielfalt stark zu machen.
Als weitere Gründe wurden genannt: eine höhere Wertschöpfung durch eine bessere Nutzung der Potenziale einer vielfältigen Belegschaft und die Bündelung von bereits bestehenden Aktivitäten im Bereich Diversity Management. Zu den häufigsten aktuellen oder geplanten Aktivitäten gehören Schulungen für Führungskräfte oder Angestellte, um für das Thema Vielfalt zu sensibilisieren und die Zusammenarbeit zu verbessern. Ein Viertel der Befragten gab an, die Arbeitsbedingungen in Form von Kindertagesstätten, flexiblen Arbeitszeiten oder Barrierefreiheit zu verbessern. Ebenso ist das Thema Vielfalt bei vielen der Befragten Bestandteil der internen Kommunikation. Von der Charta-Initiative erwartet die Hälfte der befragten Unterzeichner, dass sie mehr Öffentlichkeit und Akzeptanz für das Thema Diversity schafft. Große Erwartungen werden ebenfalls in die Vernetzung und den Wissensaustausch gesetzt. Die Charta der Vielfalt wurde von den Unternehmen Daimler, Deutsche BP, Deutsche Bank und Deutsche Telekom gemeinsam mit Staatsministerin Böhmer ins Leben gerufen. Seit dem Start haben sich ihr bereits 262 Unternehmen und öffentliche Arbeitgeber angeschlossen. Zur Charta der Vielfalt
Arbeitgeber, die Jugendliche einstellen, welche sich bereits im Vorjahr oder früher erfolglos beworben haben und maximal über einen Realschulabschluss verfügen, bekommen künftig einen Ausbildungsbonus von mindestens 4.000 Euro vom Staat. So sieht es ein Gesetzesentwurf der großen Koalition vor, der
im Frühjahr vom Parlament beschlossen werden soll. Ziel der finanziellen Unterstützung für Ausbildungsbetriebe ist es, die Ausbildungschancen für Altbewerber zu steigern. Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, geht davon aus, dass dies besonders Jugendlichen aus Zuwandererfamilien zugute kommen wird.
Denn 40 Prozent dieser Jugendlichen haben bislang keine berufliche Qualifikation und deshalb Schwierigkeiten bei der Lehrstellensuche. Voraussetzung für die Förderung durch den Staat ist, dass der Betrieb den Ausbildungsplatz zusätzlich schafft. Wie hoch der Bonus ausfällt, ist abhängig von der Höhe der monatlichen Ausbildungsvergütung. Bekommt der Auszubildende weniger als 500 Euro, liegt der Bonus für den Arbeitgeber bei 4.000 Euro. Bei Azubi-Gehältern zwischen 500 und 750 Euro im Monat erhält der Betrieb 5.000 Euro. Liegt das Lehrlingsgehalt darüber, sind es 6.000 Euro. Als weiteres Element ist im Gesetzesentwurf eine Förderung von Organisationen vorgesehen, die Jugendliche beim Übergang von der Schule in eine Ausbildung begleiten. Schon in der Schulzeit sollen die Betreuerinnen und Betreuer die Jugendlichen ansprechen und ihnen bei der Berufswahl und der Bewerbung zur Seite stehen. Ihren Beitrag leisten wollen auch die deutsch-ausländischen Wirtschaftsverbände, die sich im Nationalen Integrationsplan das Ziel gesetzt haben, 10.000 neue Ausbildungsplätze bis zum Jahr 2010 zu schaffen.
Adriano Nhantumbo versorgt nicht nur Einheimische und Touristen auf Langeoog mit frischen Brötchen, er ist auch sonst eine Bereicherung für das Eiland. Er spielt im örtlichen Fußballverein, hat Freunde gefunden und fühlt sich auf der ostfriesischen Insel heimisch.
1988 verließ er Mosambik, kam als Vertragsarbeiter in die DDR und machte eine Maurerlehre in Stendal. Als nach der Wende sein Betrieb aufgelöst wurde, hielt er sich mit mehreren Jobs über Wasser. Durch Bekannte kam er erstmals auf die Nordseeinsel Langeoog. Bei Bäckermeister Hans-Helmut Wilken machte Nhantumbo 1996 seine Ausbildung, jetzt arbeitet er dort als Bäckergeselle. Ob in der Backstube oder im Verkauf – Nhantumbo packt überall mit an. Sein Chef schätzt seine flexible und zurückhaltende Art. Und es gibt jetzt afrikanisches Weißbrot bei Wilkens Inselbäckerei zu kaufen.
Hans-Helmut Wilken musste mehrfach um seinen Azubi kämpfen, immer wieder drohte Nhantumbo die Abschiebung. Gemeinde, Handwerkskammer und der Landkreis setzten sich 2004 für sein Bleiben ein. Schließlich gab es niemanden außer Nhantumbo, der auf Langeoog als Bäcker arbeiten wollte. Lange hatte Wilken nach einem Azubi gesucht und keinen gefunden. Inzwischen hat Nhantumbo eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung. Sein Weg war nicht leicht, doch der 37-Jährige hat es geschafft. Seine Botschaft an andere Zuwanderinnen und Zuwanderer in Deutschland lautet: „Haltet durch, lernt die Sprache und die Kultur kennen, nur dann könnt ihr was aus eurem Leben machen.”
„Jedes Unternehmen muss seinen eigenen Weg beim Diversity Management
finden“, erklärte Staatsministerin Böhmer bei einer Podiumsveranstaltung der Bertelsmann Stiftung in Berlin. Vorgestellt wurde die neue Studie „Synergie durch Vielfalt“ der Stiftung, die 15 Praxisbeispiele aus dem Diversity Management zeigt. Darunter sind Großunternehmen wie die Deutsche BP, IKEA oder die Deutsche Telekom. Die Autoren Dr. Petra Köppel und Dominik Sandner von der Wiener Unternehmensberatung prove zeigen, auf welch unterschiedliche Weise die Betriebe die kulturelle Vielfalt ihrer Beschäftigten nutzen und fördern.
Professor Taylor Cox, Experte im Diversity Management und Gastredner bei der Veranstaltung, sieht in dieser Individualität auch den richtigen Weg. Diversity Management müsse ganz genau auf die Branche, den Markt sowie die Mitarbeiter- und Kundenstruktur zugeschnitten werden. Eine vielfältige Belegschaft alleine reiche noch nicht aus, um als Unternehmen von der Vielfalt zu profitieren. Dazu gehöre auch ein gutes Management.
Gastgeberin Liz Mohn, stellvertretende Vorsitzende der Bertelsmann Stiftung,
sieht in kultureller Vielfalt auch ein großes Potenzial für das eigene Medienunternehmen. „Unternehmenskultur wird zur Führungstechnik der Zukunft“, sagte sie. Weil sich auch die Bertelsmann Stiftung in Zukunft noch stärker für die Vielfalt ihrer Beschäftigten einsetzen und das Bewusstsein für das Thema schärfen möchte, unterzeichnete die Stiftung im Rahmen der Veranstaltung als 250. Mitglied die Charta der Vielfalt. Zuvor war bereits die Bertelsmann AG der Unternehmensinitiative beigetreten. Zur Studie
mit Eva Kaiser-Nolden, Diversity-Beraterin und Mitautorin der Publikation „Synergie durch Vielfalt”:
Eva Kaiser-Nolden: Untersuchungen haben gezeigt, dass es die Leistungsfähigkeit steigert, wenn sich die Mitglieder sowohl selbst als auch gegenseitig gut einschätzen können. Hierzu können explizite Vorstellungsrunden oder die gemeinsame Auswertung von Teamübungen beitragen, indem kulturelle Unterschiede und deren Effekte besprochen werden. Zudem sind die Motive wichtig, warum man sich bemüht, viele Kulturen zu vereinen. Geht es primär darum, Diskriminierung zu vermeiden oder den Zugang zu bestimmten ethnischen Märkten zu verbessern, dann kann die vorhandene Vielfalt ihre Leistungspotenziale nicht voll entfalten.
Macht beispielsweise das Top-Management dagegen deutlich, dass es gilt, aus der Unterschiedlichkeit zu lernen und sie im Sinne des Unternehmens intelligent zu nutzen, dann profitieren Mitarbeiter und Unternehmen am meisten.
Eva Kaiser-Nolden: Die Identifikation mit der eigenen ethnischen Gruppe kann, so sie stärker ist als das Zugehörigkeitsgefühl zum eigenen Team, hemmend wirken. Gruppen mit mehreren Kulturen haben es häufig leichter, eine Gruppenidentität zu entwickeln als solche, in denen zwei Kulturen zusammenarbeiten, die sich im Konfliktfall häufig exakt an der Kulturgrenze entzweien.
Eva Kaiser-Nolden: Untersuchungen wiesen in einigen Unternehmen einen positiven Einfluss nach, in anderen dagegen nicht. Der Zusammenhang zwischen Vielfalt und Leistung hing nach Meinung der Forscher stark von der jeweiligen
Organisation, von deren Kultur, der Geschäftsstrategie, von Richtlinien und Prozessen ab.
Die Koordinierungsstelle „Berufsbezogenes Deutsch“ in Hamburg unterstützt bundesweit Unternehmen, die die Deutschkenntnisse ihrer Beschäftigten verbessern wollen. Die von der passage gGmbH im Auftrag des IQ Netzwerkes geleitete Stelle reagiert damit auf den wachsenden Kommunikationsbedarf im Berufsleben, der gerade ungelernte oder gering qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Zuwanderungshintergrund vor Probleme stellt. Denn sobald sie nicht mehr für sich alleine arbeiten, sondern im Team agieren sollen, werden Schwächen im sprachlichen Ausdrucksvermögen oder Verständnis offensichtlich. „Es wird immer wichtiger, Protokolle zu schreiben, Informationen exakt weiterzugeben und zu verstehen, was man unterschreibt“, erklärt Iris Beckmann-Schulz von passage. Besonderen Bedarf sieht sie im produzierenden Gewerbe, aber auch bei Zulieferern oder in der Gastronomie.
Von den besseren Deutschkenntnissen durch die Sprachkurse profitiert nicht nur der Beschäftigte. Sie helfen dem Betrieb sowohl bei der Qualitätskontrolle bzw. -steigerung, bei der Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern als auch in der Mitarbeiterbindung.
Seit 2006 berät die Koordinierungsstelle in Hamburg Unternehmen in der sprachlichen Weiterbildung ihrer Beschäftigten mit Zuwanderungshintergrund. Der Service ist kostenlos. Im ersten Schritt ermitteln die Experten von passage, welche Schwächen die Beschäftigten in Bezug auf die deutsche Sprache haben. Anschließend wird ein innerbetriebliches Weiterbildungsangebot konzipiert. Entscheidet sich das Unternehmen für die Durchführung der Weiterbildung, ermittelt die Koordinierungsstelle auch Sprachlehrer. Die Sprachkurse selbst müssen aber vom Betrieb bezahlt werden. „Es ist jedoch möglich, Fördergelder dafür zu bekommen“, berichtet Iris Beckmann-Schulz. Zum Beispiel fördert die Bundesagentur für Arbeit im Rahmen des Instruments „Wegebau“ Firmen, die innerbetriebliche Weiterbildung für Beschäftigte anbieten, welche aufgrund mangelnder Qualifikationen von der Arbeitslosigkeit bedroht sind. Zur Koordinierungsstelle
Was bitte hat es mit dem Karneval auf sich? Was für Nicht-Rheinländer schon schwierig zu verstehen ist, ist für Menschen, die aus anderen Ländern zum Arbeiten nach Düsseldorf kommen, erst recht ein Rätsel. Um das Einleben am neuen Arbeitsplatz zu erleichtern, hat die Metro Group im Sommer 2007 das Integrationsprogramm „NewIn“ gestartet. „NewIn“ stellt interessierten neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die aus anderen Kulturen stammen, in den ersten Monaten im fremden Umfeld erfahrene Insider als Ansprechperson und Ratgeber zur Seite. Neben Antworten auf Fragen zu regionalen Eigenheiten wie etwa der fünften Jahreszeit helfen die Insider mit ihrer Erfahrung, ihrem Wissen und ihren Netzwerken den Neuen vor allem, sich schnell in das Unternehmen und die Unternehmenskultur zu integrieren.
Mit Erfolg: „Alle Teilnehmer berichten, dass ihnen das Programm beim Einstieg sehr geholfen habe“, zieht Rouben Halajian, Leiter Internationale Personalpolitik, eine positive Zwischenbilanz.
Nicht nur die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profi tieren von dem Partnerschaftsprogramm, sondern auch die Insider erhalten durch den regelmäßigen Austausch Einblicke in andere Kulturen und steigern dadurch ihre interkulturelle Kompetenz, auf die bei der Metro Group großen Wert gelegt wird. Sie ist eine von sieben Kernkompetenzen, die bei Führungskräften in jährlichen Gesprächen abgefragt wird. Ferner werden im Assessment-Center Geschäftssituationen im Ausland nachgespielt, um die interkulturelle Kompetenz des Personals zu prüfen und zu schulen. Von den rund 130.000 Angestellten der Metro Group in Deutschland haben etwa 20 Prozent einen Zuwanderungshintergrund.
Für das Unternehmen, das auch die Charta der Vielfalt unterzeichnet hat, lohnt sich die Wertschätzung der kulturellen Vielfalt der Angestellten. Ein Vergleich der Mitarbeiterbefragungen der letzten Jahre zeigt einen Anstieg des Engagements und der Zufriedenheit unter den Angestellten.
Menschen mit Zuwanderungshintergrund sind in den USA, Kanada und Australien sehr viel höher qualifiziert als in Deutschland und Frankreich – so das Ergebnis einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Zur Studie
Eine Studie von Wilhelm Heitmeyer, Leiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld, zeigt erstmals seit Beginn der Befragungen im Jahr 2002 einen Rückgang der Fremdenfeindlichkeit in Deutschland. Ablehnungsgefühle gegenüber Muslimen sind auf ähnlichem Niveau geblieben. Zur Studie
Unter dem Motto „Potenziale nutzen – Vielfalt leben“ befasst sich der Fachkongress WoMenPower am 25. April 2008 in Hannover mit der Vereinbarkeit von beruflicher Karriere und erfülltem Privatleben. Die Kampagne „Vielfalt als Chance“ beteiligt sich mit einem Workshop zu diesem Aspekt des Diversity Managements. Zum Programm
14.03.2008
Mit Recht gegen Diskriminierung, Düsseldorf
Die Tagung des DGB-Bildungswerks erörtert die Frage: Wie bewährt sich
das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in der Praxis?
08.04.2008
Preisverleihung des Wettbewerbs „Kulturelle Vielfalt in der Ausbildung“, Berlin
Staatsministerin Böhmer kürt die Sieger in den Kategorien Kleinstunternehmen,
KMU, Großunternehmen und Öffentlicher Dienst.
25.04.2008
WoMenPower 2008, Hannover
5. Fachkongress im Rahmen der Hannover-Messe zum Thema Gleichstellung. Zum Programm
Herausgeber:
Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration
Dorotheenstraße 84, 10117 Berlin
Verantwortlich:
Katharina Ugowski
www.integrationsbeauftragte.de
www.vielfalt-als-chance.de
[email protected]
Redaktion, Gestaltung, Produktion:
ergo Unternehmenskommunikation, Berlin
Druck:
Zimmermann.Niedieck Produktionsservice, Köln
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