Charta der Vielfalt


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Ausgabe 01/2009
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Publikation „Vielfalt als Chance“
Publikation „Vielfalt als Chance“
Die Publikation „Vielfalt als Chance“ mit vielen Beiträgen zum Thema Diversity sowie die Jahresbilanz der „Charta der Vielfalt“ sind als Download verfügbar.

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Die Charta im Wortlaut
Die Vielfalt der modernen Gesellschaft, beeinflusst durch die Globalisierung und den demografischen Wandel, prägt das Wirtschaftsleben in Deutschland…

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Deutsche Börse AG wird 500. Mitglied der Charta der Vielfalt – Staatsministerin Böhmer veröffentlicht Jahresbilanz beim Kongress Vielfalt als Chance

Beim Kongress „Vielfalt als Chance“ heute in Frankfurt am Main, bei dem auch die Deutsche Börse AG die Charta als 500. Mitglied unterzeichnete, sagte die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer: „Immer mehr Unternehmen fördern die Vielfalt der Gesellschaft in der Unternehmenskultur und der Beschäftigungsstruktur. Das wirkt sich positiv auf die Integration von Menschen mit Zuwanderungshintergrund aus. In der Wirtschaft setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass die Vielfalt der zugewanderten Menschen klare ökonomische Vorteile bringt. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, die hilft, den Wohlstand in unserem Land zu sichern“.

Von links nach rechts: Reto Francioni, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse AG, die als 500. Unternehmen die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet hat, neben Gastredner Dr. Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank AG, und Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer auf dem Kongress der „Aktion zusammen wachsen“ am 09.12.2008 in Frankfurt.

Gastredner Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments, sagte: „Vielfalt als Chance: Dieses Motto beweist sich täglich in der EU. Die Vielfalt ist unser Reichtum, die gemeinsamen Werte verbinden uns zu einer Gemeinschaft. Die Vielfalt als einen besonderen Mehrwert in unserer Wirtschaft und Gesellschaft zu nutzen, ist eine wichtige Aufgabe nicht nur für die Politik, sondern auch für das Management in der Wirtschaft“.

Die Unternehmen Daimler, Deutsche Bank, Deutsche BP und Deutsche Telekom haben die Charta vor zwei Jahren gemeinsam mit Staatsministerin Böhmer ins Leben gerufen. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat die Schirmherrschaft übernommen. Die Charta-Unterzeichner verpflichten sich, die Vielfalt ihrer Belegschaft, Kundschaft und Geschäftspartner anzuerkennen, wertzuschätzen und zu fördern – unabhängig von Alter, Geschlecht, Behinderung, Rasse, Religion, Nationalität, ethnische Herkunft, sexuelle Orientierung und Identität.

Staatsministerin Böhmer stellte eine Jahresbilanz der Charta der Vielfalt vor, die auf einer Befragung von 155 Charta-Unterzeichnern basiert. Demnach haben 87 Prozent der Befragten festgestellt, dass aktives Diversity Management Innovation und Kreativität steigert und damit erheblichen Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg hat: Mitarbeiter, die sich akzeptiert und wertgeschätzt fühlen, sind deutlich leistungsfähiger, gemischte Teams sind kreativer und Menschen, die in anderen Ländern und Kulturen ausgebildet wurden, bringen neue Perspektiven ins Unternehmen, was wiederum die Erschließung neuer Märkte erleichtert.

Ein weiteres Motiv der Unterzeichner, Diversity Management einzuführen, ist die leichtere Rekrutierung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ein besseres Image in der Öffentlichkeit. Diese beiden Aspekte hängen eng zusammen: Ein Unternehmen, das dafür bekannt ist, die Vielfalt seiner Belegschaft wertzuschätzen, ist ein attraktiver Arbeitgeber.

Die Haupt-Schwerpunkte des Diversity Managements liegen bei den meisten Befragten auf den Dimensionen ethnische Herkunft, Geschlecht und Alter. Die Schwerpunktsetzung wirkt sich auch auf die Personalstruktur dieser Unternehmen aus: In Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen, die hier beispielsweise die Dimension „Geschlecht“ nennen, ist der Frauenanteil unter den Beschäftigten höher als in Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen, die dieses Thema nicht als Schwerpunkt ansehen. Entsprechendes gilt für die anderen Dimensionen des Diversity Managements.

Bei dem Kongress diskutierten rund 300 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft anhand konkreter Unternehmensbeispiele die Umsetzung von Diversity Management in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen.

Kooperationspartner des Kongresses sind: econsense – Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V., ZWH – Zentralstelle für die Weiter-bildung im Handwerk e.V.

Der Kongress wird unterstützt durch folgende Unternehmen: BASF SE,
Deutsche Telekom AG, Evonik Industries AG und SAP AG.

Für Rückfragen steht Ihnen die Regiestelle zur Verfügung:

Regiestelle Vielfalt als Chance
Dr. Alexander Bürgin
Tel.: 030 20 18 05 11
E-Mail: [email protected]

Einen ausführlichen Text zur Jahresbilanz der Charta der Vielfalt können Sie hier herunterladen.

Eine Präsentation zur Jahresbilanz der Charta der Vielfalt steht hier zum Download bereit.

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