Charta der Vielfalt


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Ausgabe 01/2009
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Publikation „Vielfalt als Chance“
Publikation „Vielfalt als Chance“
Die Publikation „Vielfalt als Chance“ mit vielen Beiträgen zum Thema Diversity sowie die Jahresbilanz der „Charta der Vielfalt“ sind als Download verfügbar.

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Die Vielfalt der modernen Gesellschaft, beeinflusst durch die Globalisierung und den demografischen Wandel, prägt das Wirtschaftsleben in Deutschland…

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Sieger mit Vorbildcharakter – Preisverleihung zum Wettbewerb „Kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz“

Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer, hat heute die Gewinner des Wettbewerbs „Kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz“ gekürt. Die Wettbewerbsbeiträge der Preisträger verdeutlichen: Die Förderung der kulturellen Vielfalt am Arbeitsplatz lohnt sich auch ökonomisch. Hochqualifiziertes Personal aus dem Ausland lässt sich leichter anwerben und halten, wenn der Arbeitgeber sich um deren Integration bemüht. Angestellte mit Zuwanderungshintergrund und geringen Qualifikationen sind oft besonders leistungsbereit, wenn sie eine Chance auf Aus- und Fortbildung bekommen. Ferner zeigt die zunehmende Internationalität der Kunden, dass die interkulturelle Kompetenz der Belegschaft ein wichtiger Wettbewerbsfaktor ist.

Die Preisträger des Wettbewerbs „Kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz“. Fast 100 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen hatten Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Die Gewinner wurden von einer Expertenjury ermittelt. Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer (vorn Mitte) kürte die Preisträger am 09.12.2008 in Frankfurt.

Insgesamt wurden 14 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen prämiert. Der Wettbewerb ist Teil der Kampagne „Vielfalt als Chance“, die seit Sommer 2007 von der Integrationsbeauftragten geführt wird mit dem Ziel, kulturelle Vielfalt als Erfolgsfaktor in Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung stärker zu verankern. An dem Wettbewerb konnten sich Firmen und Institutionen beteiligen, die sich in besonderer Weise um die Förderung von kultureller Vielfalt am Arbeitsplatz verdient machen.

Staatsministerin Böhmer zeigte sich erfreut über die eingereichten Beiträge: „Die vielen guten Beispiele zeigen, dass Unternehmen und öffentliche Einrichtungen zunehmend erkennen: Kulturelle Vielfalt bringt Wettbewerbsvorteile, etwa bei der Ansprache von Kunden im In- und Ausland oder bei der Kommunikation mit den Bürgern. International aufgestellte Großunternehmen sind bei der strategischen Konzeption und praktischen Umsetzung von Integrationsmaßnahmen tonangebend. Ganz besonders beeindruckt haben mich aber auch die vielen kleinen Unternehmen, die Beachtliches leisten. Die ‚Kleinen’ sind mit ihrer Flexibilität und Kreativität ganz große Vorbilder bei der Nutzung von Vielfalt als Chance in und für Deutschland.“ Böhmer wies zugleich auf die Entwicklungspotenziale hin: „Insgesamt zeigt der Wettbewerb, dass ein kluger Umgang mit Vielfalt angesichts des demografischen Wandels immer wichtiger wird.“

Fast 100 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen hatten Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Die Gewinner wurden von einer Expertenjury ermittelt. Der 1. Preis in der Kategorie Großunternehmen geht an die Ford-Werke GmbH Köln. Die Helmut Froitzheim KG (Koblenz) und die Systemgastronomie Christian Eckstein GmbH und Co. KG (Osnabrück) – beide Franchisenehmer von McDonald’s – teilen sich Platz 1 in der Kategorie Kleine und Mittlere Unternehmen. Die Firma HE Space Operations GmbH (Bremen) siegt in der Kategorie Kleinstunternehmen und die Stadt Osnabrück setzt sich in der Kategorie öffentliche Verwaltung durch. Die Sieger erhalten jeweils 15.000 Euro, die Zweit- und Drittplatzierten 10.000 beziehungsweise 5.000 Euro. Das Preisgeld soll für den weiteren Ausbau der Integrationsmaßnahmen eingesetzt werden. In der Kategorie Großunternehmen werden anstelle der Geldpreise Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Gewinnerbetrieben zu einer mehrtägigen Reise nach Berlin eingeladen.

Die Preise wurden gemeinschaftlich gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie der Deutschen Bank.

Die Preisträger:

Kategorie Großunternehmen (mehr als 1000 Beschäftigte)
1. Platz: Ford-Werke (Köln)
2. Platz: Deutsche Lufthansa AG (Köln)
3. Platz: SAP AG (Walldorf)

Kategorie Kleine und Mittlere Unternehmen (50 bis 1000 Beschäftigte)
1. Platz: Helmut Froitzheim KG (Koblenz) und Systemgastronomie Christian Eckstein GmbH und Co. KG (Osnabrück) – beide Franchisenehmer von McDonald’s
2. Platz: Franz Rüschkamp GmbH und Co. KG (Lüdinghausen)
3. Platz: RapidEye AG (Brandenburg)

Sonderpreis: Bremer Heimstiftung – Kompetenzzentrum

Kategorie Kleinstunternehmen (unter 50 Beschäftigte)
1. Platz: HE Space Operations GmbH (Bremen)
2. Platz: Celik Döner & Fleischgroßhandel GmbH (Hamburg)
3. Platz: FrauenComputerZentrum Berlin e.V.

Kategorie Öffentliche Verwaltung
1. Platz: Stadt Osnabrück
2. Platz: Landeshauptstadt München
3. Platz: Evangelische Interkulturelle Kindertagesstätte Astrid Lindgren (Lübeck)

Nähere Informationen zu den Preisträgern erhalten Sie bei der Regiestelle der Kampagne „Vielfalt als Chance“:

Regiestelle „Vielfalt als Chance“
Dr. Alexander Bürgin
Tel.: 030-201805-11
Email: [email protected]

Das Gruppenbild der Preisträger steht hier zum Download bereit.

Ausführliche Informationen zu den Preisträgern finden Sie in einem PDF-Dokument, das Sie hier herunterladen können.

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